Warning: Before you read this story, be warned. This a an sexual story based on anthropomorphic animals. This tale is intended for adults only. If you (or you federal laws) are offended by such contents, DON`T read it. All characters (C) Rash_Ktah. Any comments or flames can be directed at rash_ktah@wolfs-den.de!
Achtung: Bevor Sie die Geschichte lesen, seien Sie gewarnt. Dies ist eine sexuelle Geschichte über anthropomorphische Tiere. Diese Geschichte ist nur für Erwachsene geeignet. Wenn Sie (oder die Gesetze Ihres Landes) gegen solche Geschichten sind, lesen Sie sie NICHT. Alle Charaktere (C) Rash_Ktah. Alle Kommentare oder Flames können an rash_ktah@wolfs-den.de gerichtet werden!


Nachtdienst
Dünner Bodennebel wehte träge durch die Nacht, der Vollmond warf sein fahles Licht auf dunkle Hauswände. Die Nacht wurde nur ab und zu von den wenigen funktionierenden Strassenlaternen flackernd erleuchtet. Irgendwo spielte ein Radio einen alten Beatles-Song aus der Zeit in der es noch Menschen gegeben hatte.
Der Jogger lief keuchend über die von vereinzelten Regenschauern feucht gewordenen Straßen, passierte abrissreife und von Graffiti verzierte Häuser. Er begegnete Niemandem. Niemand verirrte sich zu solch nachtschlafender Zeit in diese Gegend, sogar für die Gangs war hier einfach zu wenig zu holen. Die Geräusche der Stadt gingen zwischen den Häusern unter, nicht einmal das stetige Hupen, dass Vogelzwitschern einer jeden Großstadt, konnte er vernehmen. Kurz trat er auf der Stelle und checkte seinen Puls über das Gerät an seinem Handgelenk. Dann lief er weiter.
In der Ferne erkannte der Jogger ein geparktes Auto unter einer defekten und ausgefallenen Straßenlaterne, nichts besonderes eigentlich - aber dieses schien, als er sich keuchend näherte, doch eine Besonderheit zu sein.
Langsam stoppte er seinen Lauf, blickte verwundert zu dem verrosteten blauen Ford, der so schlecht eingeparkt war, dass er den halben Gehweg blockierte.
Der Jogger versuchte in das Innere des Wagens zu blicken, erkannte aber nur Rauch. Dichter Qualm füllte das gesamte Innere des Autos aus. Der Atem des Joggers stockte. Da war doch etwas passiert!
Er rannte los, näherte sich dem Auto und klopfte verängstigt und voller Sorge an das Beifahrerfenster.
"Hallo, ist da jemand? Alles in Ordnung? Hallo...," presste er keuchend heraus.
Zuerst geschah nichts, dann senkte sich das Fenster langsam und ließ den Rauch wallend in die kühle Nachtluft entweichen. Der Jogger verschaffte sich händewedelnd Sicht.
Eine fellbedeckte Hand erschien aus dem Dunkel des Autos, in den krallenbewehrten Fingern einen vollgestopften Auto-Aschenbecher haltend. Die Hand drehte sich und ließ den Inhalt von mehreren Zigarettenschachteln auf die Sportschuhe des Joggers rieseln.
"Also, das ist ja...," brauste der Jogger auf, klopfte unfreundlich auf das rostige Autodach und lief dann wütend weiter die Straße hinab.
Die fellbedeckte Hand verschwand wieder im Dunkeln und das Fenster wurde langsam geschlossen.

*

Jack steckte sich eine Zigarette an. Hustend inhalierte er den ersten Zug und lehnte sich dann in die unbequemen Sitze des Autos. Er blies eine Wolke grauen Qualms aus seiner wölfischen Schnauze und wandte sich wieder seiner Kollegin zu.
"Detective Douglas, war das wirklich nötig?" Detective Barns schien nicht erfreut zu sein. Die junge Füchsin hatte eine Pfote auf dem Lenkrad liegen, die andere deutete auf seine Zigarette.
"Nicht, das es hier drin eh schon schlimm genug riecht, aber das sie es jetzt auch schon auf harmlose Passanten abgesehen zu haben scheinen, wirft nicht gerade ein gutes Licht auf sie!"
Der Wolf lächelte. Er ließ den Glimmstängel in seinem Maul auf und ab tanzen, dann blickte er auf den Monitor, der mittig unterhalb der Armaturen angebracht war.
Die Füchsin wollte noch etwas sagen, dann ließ sie ihre Pfoten sinken und starrte erst ihn, dann den Monitor an.
Jack blieb ruhig. Er kannte Barns. Nun gut, er kannte sie nicht wirklich gut, erst seit etwa zwei Wochen, seit er von seinem Captain zu diesem Idiotenjob verdonnert worden war. Aber kannte man eine Füchsin, kannte man alle. Er lächelte in sich hinein, drückte die Zigarette in dem nun leeren Aschenbecher aus und suchte unterdessen nach der nächsten.
Sein Blick fand erneut den kleinen flimmernden Monitor, der in grauenhafter schwarz-weisser `Qualität´ den Ausschnitt eines kleinen Hotelzimmers zeigte, in dem sich zur Zeit drei Personen aufhielten. Eine war ein Tiger, einer ein Leoparden- und einer ein Pferde-Morph. Sie alle trugen schwarze Anzüge. Wie stilvoll und einfallsreich.
Jack gähnte. Er hatte die Aufgabe übertragen bekommen, sich Detective Barns anzuschließen, die seit einigen Wochen eben jene drei Gestalten observierte. Es waren die Köpfe dreier Drogendealerringe, die die Abgeschiedenheit dieses alten Hotels dazu nutzten, ihre Vorgehensweisen zu besprechen und zu organisieren. Aber dieser Job war mehr als langweilig, nicht einmal Ton hatte der Beamte aufschalten können, als er die versteckte Überwachungskamera angebracht hatte. So starrten er und Barns nun also jede Nacht in den flimmernden Monitor und warteten darauf, dass irgend etwas passieren würde - was auch immer dies sein möge. Seit zwei Wochen hatte er die verdammte Sonne nicht mehr richtig gesehen. Nach jeder Nacht der Observation fühlte er sich wie zerschlagen.
Jack drückte seine nächste Zigarette aus und schob den Aschenbecher mit seiner Pfote zu. Eine zerdrückte Schachtel landete zwischen seinen Pfoten auf dem Boden vor seinem Sitz und gesellte sich zu vielen weiteren.
Seine Schnauze war auf den Monitor gerichtet, sein Blick schweifte aber immer wieder zu Detective Barns. Sie war jung und schön. Eine Schande, dass sie einen solch beschissenen Job machen musste. Aber sie sah nicht unglücklich aus, wie sie in den Monitor blickte und jede Bewegung der drei Gestalten in dem Hotelzimmer beobachtete. Sie sah sogar gut dabei aus, trug schwarze Zivilkleidung und eine ebenso dunkle Schirmmütze auf ihrem Kopf, ihre spitzen Ohren ragten daneben aus ihren roten Haaren hervor. Diese menschenhaft langen Haare waren zu einem Pferdeschwanz gebunden und das einzige an ihr, was auf einen menschlichen Verwandten in dem Stammbaum ihrer Familie schliessen lies.
Es war fast ein Verbrechen ihren Körper mit dieser menschlichen Kleidung zu verhüllen, auch wenn diese natürlich an ihren Körperbau angepasst war, was schon für ihre tierhaften Beine nötig war. Gerade senkte sich sein Blick auf ihre Brüste hinab als Barn ihn eisig ansprach, ohne ihren Blick von dem Monitor zu nehmen: "Detective Douglas, ich verbitte ihnen diese Gedanken. Es ist so schon schlimm genug mit ihnen, nun möchte ich mich nicht auch noch mit ihren Gedanken beschäftigen müssen. Wir haben Arbeit hier und tun dies nicht zum Spaß, vergessen sie dies nicht."
Jack ohrfeigte sich innerlich. Wie hatte er es vergessen können? Sie war ein Psi-Talent - nicht besonders mächtig, aber es reichte scheinbar um seine schamlosen Gedanken oder Gefühle lesen zu können. Wie er diesen Job hasste. Er wollte wieder in den aktiven Dienst! Leider musste er sich aber wohl das Wohlwollen seines Captains zurückerarbeiten.
Observation also. Nun gut, er würde es überleben. Vor allem würde er Detective Barns überleben, die ihm von einigen Kollegen als `Der eisige Engel des Todes mit einem Gesetzbuch aus Eis anstatt eines Herzens´ beschrieben worden war. Nie hatte sie über einen längeren Zeitraum einen Partner besessen, alle hatten sie sich schnell wieder versetzen lassen. Barns schien es nicht sonderlich zu kümmern.
Jack kramte in seinem grauen Trenchcoat nach einer weiteren Schachtel Zigaretten, öffnete diese und steckte sich einen weiteren Glimmstängel an. Er blies den Rauch aus seinem Maul und blickte gelangweilt auf den Monitor.
Dies würde eine verdammt lange Nacht werden...

*

"Ja, was haben wir denn da?" Barns fragte in die Stille des Autos hinein und wendete sich dabei mehr an sich selbst als an Jack.
Dieser wurde trotzdem aus einem Wachtraum gerissen und blickte kurzzeitig verwirrt auf den flimmernden Monitor, sein vormals fallen gelassener Zigarettenstummel hatte ein tiefes Loch in seinen Sitz gebrannt.
Der Wolf erkannte Bewegungen auf dem Monitor, die drei Dealer, die gerade noch um einen runden Tisch herum Karten gespielt hatten, standen plötzlich auf, der Tiger zog eine Pistole, zielte auf die Tür. Der Leopard schien irritiert zu sein, blickte verwirrt auf den bewaffneten Tiger, während der Pferdemorph auf die Tür zuging.
Detective Barns aktivierte den Videorekorder, der direkt mit dem Bildschirm verbunden war und blickte interessiert auf die flimmernden Bilder. Jack verstand nicht ganz was sie nun erwartete. Sicherlich war es nur ein Pizza-Mann oder etwas ähnliches, wie all die vielen Male zuvor wenn die drei Gestalten in den letzten Tagen Besuch bekommen hatten. Also sicherlich nichts von Bedeutung.
Der Pferdemorph öffnete langsam die Tür, der Tiger hatte seine Pistole hinter seinem Rücken verborgen. Der Leopardenmorph war indes um den Tisch herum gegangen und beobachtete alles sehr genau, kratzte sich mit einer seiner Krallen hinter einem Ohr. Die drei Dealer waren offensichtlich nervös.
Die beiden Detectives konnten auf dem Bildschirm erkennen, wie das Pferd die Tür öffnete und zwei Gestalten in dem düsteren Flur dahinter erschienen. Sie trugen dunkle Kutten, Kapuzen waren tief in ihre Gesichter gezogen. Der Tiger wollte seine Waffe offenbaren, aber eine schnelle Bewegung des Leoparden hielt ihn davon ab.
"Was geschieht da," fragte Barns, einer ihrer krallenbewehrten Finger tippte nervös auf das Lenkrad des Fords.
Jack blickte genauer auf den Monitor, sogar sein Interesse war nun geweckt.
Die zwei berobten Gestalten traten in das Hotelzimmer und das Pferd schloss die Tür hinter ihnen. Der Tigermorph schob seine Pistole zurück in ihr Halfter und verschränkte seine Arme vor der Brust. Der Leopard schien die Berobten genauestens zu inspizieren. Noch hatte keiner der Dealer eine Hand an die Gestalten gelegt. Sie schienen alle zu überrascht zu sein.
Jack schob sich eine Zigarette in den Mund, ein Streichholz flackerte auf. Augenblicke später sog er den würzigen Rauch in seine Lunge, atmete ihn dann langsam aus. Sein Blick war vollkommen auf den Monitor konzentriert, seine Müdigkeit wie weggeblasen.
Die Berobten gingen mit langsamen Schritten auf den runden Tisch in der Mitte des Zimmers zu und ließen das Pferd dabei links liegen.
"Warum lassen sie diese Typen einfach so in ihr Besprechungszimmer?" Barns Frage stand unbeantwortet im Raum, dann blickte sie von Monitor auf und ihren Kollegen an.
Jack blickte auf den Monitor hinab und zuckte mit seinen Schultern. Seine Zigarette glomm auf. Barns drehte sich schnaufend ab und blickte wieder auf die flackernden Bilder vor ihnen.
Eine der Gestalten setzte sich auf einen der frei gewordenen Stühle, ihre Robe verhüllte ihren gesamten Körper, die Kapuze ließ keinen Blick auf ihr Gesicht zu.
Die andere Gestalt wanderte langsam um den Tisch herum und schien die Dealer zu betrachten. Dann blieb sie zwischen dem Tiger und dem Leoparden stehen, die noch immer zusammen mit dem Rücken zu der versteckten Kamera standen.
"Was...," begann Barns, dann verstummte sie.
Die Gestalt schien eine Hand auszustrecken, man konnte es anhand ihrer ungünstigen Position zur Kamera nur sehr schwer erkennen. Der Tiger zuckte zurück, es war eine nahezu lächerliche Bewegung, nahezu nicht zu erkennen - aber ein Tiger, der vor etwas zurückwich war etwas außergewöhnliches.
Dann konnten die Polizisten mehr erkennen. Die Gestalt hatte eine tierhafte Pfote ausgestreckt und in dem Tiger in den Schritt gegriffen. Es war die Pfote eines Morphs, eines Skunks. Trotz der schlechten Bildqualität konnte Jack das schwarz-weiße Fell erkennen.
Nun kam auch Bewegung in die andere Gestalt, die vorher auf dem Stuhl Platz genommen hatte. Sie zog ihre Kapuze vom Kopf und enthüllte ein junges Fuchsgesicht.
Jack schluckte. Er hörte Barns neben sich tief einatmen.
"Jetzt wird es...," begann sie.
"Interessant?" endete er ohne den Blick von den flimmernden Bildern zu nehmen.
Barns nickte.
Die Füchsin in dem Hotelzimmer begann nun ihre Robe abzulegen. Die drei Dealer waren wie paralysiert und starrten die beiden Gestalten nur an. Die Hand des Skunk lag noch immer im Schritt des Tigers.
Unter ihrer Robe war die Füchsin bis auf ihr Fell nackt. Sie besaß einen perfekten Körper und wunderbares Fell. Athletisch geformte Beine. Einen lasziv zuckender Schweif.
Jack wurde flau im Magen, sein Blick war auf diese Füchsin gerichtet, die sich gerade sanft über ihre fellbedeckten Brüste streichelte und dabei noch immer auf dem Stuhl saß.
"Ruhig Grauer," beschwichtigte Barns ihren Kollegen, "die Drei haben niemanden bestellt, also warum sollte jetzt eine solche ... Hure in ihrem Zimmer auftauchen? Überlegen sie doch einmal..."
Sie blickte erneut zur Seite. Jack schaute noch immer auf das Monitorbild, sein Blick klärte sich langsam wieder.
"Mir ist so was noch nie passiert...," sagte er leise, fast mit einem enttäuschten Unterton. Seine Zigarette schmorte ohne sein Zutun weiter, die graue Asche daran war bereits länger als der restliche tabakgefüllte Stängel an sich.
Barns lächelte.
Im Hotelzimmer hatte die zweite Gestalt mittlerweile von dem Menschen abgelassen und ebenso ihre Robe abgestreift. Es war eine Skunkette, ebenso perfekt gebaut wie ihre Begleiterin. Ihr tiefschwarzes Fell wurde nur von weißen Stellen auf ihren Brüsten, ihrer kurzen Schnauze und dem Streifen, der von ihrem Hinterkopf bis ans Ende ihres buschigen Schwanzes lief, unterbrochen. Ihr Körper war umwerfend schön - feste Brüste und ein athletischer Körper.
Die beiden weiblichen Morphe waren jung, beide konnten höchstens 20 Jahre alt sein - was konnten sie in dieser Zeit in diesem Hotelzimmer wollen?
Die Dealer waren noch überwältigter als es Jack es in dem fernen Beobachtungswagen war, sie starrten ihre beiden unerwarteten Gäste ergriffen an.
Ein tippender Finger riss Jack aus seiner Trance. Es war Barns, die ihn wieder in die Realität zurückholte.
"Alles in Ordnung," fragte sie besorgt, aber nicht ohne ein Lächeln.
Jack nickte. Es war lange her seit er einen Morph so gesehen hatte wie die beiden in dem Hotelzimmer. Seit seine Gefährtin gestorben war. Gestorben durch die Unachtsamkeit eines betrunkenen Autofahrers. Fahrerflucht. Sie lag mehrere Wochen im Koma, bis sie starb. Ein ungeborenes Kind in sich tragend und mit sich in die Unendlichkeit nehmend. All das Leid, all der Schmerz, all die Trauer. Wie könnte er sie jemals vergessen? Zwei Jahre war es nun her. 2 Jahre ohne eine Begleiterin. Er hatte nie wieder eine gesucht, hatte den Schmerz nie wirklich überwunden. Er blickte aus seinen Beifahrerfenster, seine Augen schlossen sich. Er war ein Cop und als solcher musste er mit unerwarteten Situationen fertig werden!
Barns, die ihr Psi-Talent unter Kontrolle halten musste, um nicht aus Versehen in den Kopf ihres Kollegen zu stolpern, blickte wieder auf den Monitor. Verdammt, wie hatte man ihr solch einen unbeherrschten Kollegen zur Seite stellen können?
Die Skunkette hatte mittlerweile begonnen mit einer ihrer fellbedeckten Hände durch das Gesicht des Tigers zu streicheln, während der Leopardenmorph verdutzt daneben stand. Das Pferd hatte sich verärgert über der Füchsin aufgebaut und blickte auf diese hinab, er schien etwas zu sagen aber durch die tonlose Übertragung konnte Barns natürlich nichts verstehen.
Jack hatte sich unterdessen wieder unter Kontrolle bekommen und blickte auf den Monitor. Er bemerkte sehr genau wie Barns versuchte ihn zu ignorieren. Sie kam nicht mit ihm klar, das war sicher.
In dem Hotelzimmer gingen unterdessen unerwartete Dinge vor sich. Die Füchsin hatte sich das, für Barns und Jack unverständliche, Gerede angehört und lächelte das Pferd nur lasziv an. Sie ließ eine ihrer sanften Pfoten über das rechte Bein des Pferdes gleiten und blickte ihm dabei tief in die Augen. Der Pferdemorph regte sich nicht, blickte sie nur verwundert an.
Jack lehnte sich vor, starrte auf die flackernden Bilder.
Die Füchsin hatte nun auch mit ihrer anderen Hand begonnen über die Beine des Pferdes zu streicheln. Dieses blickte noch immer verdutzt, in seiner Hose begann aber eine Reaktion, die es nicht verstecken konnte.
"Was," stieß Barns keuchend aus, beendete ihren Satz aber nicht.
Die beiden anderen Dealer standen noch immer bei der Skunkette, die begonnen hatte, die Schultern des Leoparden zu küssen. Der Tigermorph war wie paralysiert.
Die Füchsin hatte ihre Hände mittlerweile in streichelnden Bewegungen um die Körpergegend des Pferdemorphs konzentriert, an der sich nun eine stark sichtbare Wölbung in seiner Hose gebildet hatte. Sie schien zu lächeln. Das Pferd starrte sie nur an.
"Das kann doch nicht sein," presste Barns hervor, während Jack nur wortlos auf die unglaublichen Szenen vor sich starrte.
Die Füchsin öffnete mit ihren feingliedrigen Pfoten die schwarze Hose des Pferdemorphs. Dann, sehr langsam, zog sie seinen erigierenden Penis aus dem nun geöffneten Hosenstall hervor. Das Glied des Pferdes war lang - nicht so lang wie das eines wahren Pferdes gewesen wäre, aber doch immer noch imposant. Es lag in den schwarzen Pfoten der lächelnden Füchsin und versteifte sich zunehmend.
Jack stockte der Atem. War es Furcht, die er in den Augen des Pferdes erkannte? War es Furcht vor der eigenen Unfähigkeit zu handeln? Was war in diesem Zimmer los, was geschah vor seinen Augen und denen seiner Kollegin. Kollegin ... Barns! Er drehte sich zu ihr um.
Ihre Augen waren wie erstarrt auf den Monitor gerichtet. Ihr Atem ging kurz.
"Warum geschieht dies?" fragte sie ungläubig, "Wieso jetzt?"
Jack erwiderte nichts, ihre Worte waren nicht an ihn gerichtet gewesen.
Keiner von den beiden Cops hatte auch nur den alleinigen Gedanken gefasst, die Observation nun zu beenden. Sie beide waren von den Geschehnissen in dem Hotelzimmer vollkommen eingenommen.
Die Füchsin in dem Zimmer begann langsam mit einer Pfote den Penis des Pferdemorphs zu streicheln, während ihre andere das massive Glied hielt. Das Pferd hatte seinen Kopf in den Nacken gelegt, seine Arme hingen bewegungslos herab. Es war wie in Trance.
Die Skunkette hatte damit begonnen das Hemd des Leoparden auszuziehen. Ihre zierlichen Finger liebkosten dabei seine fellbedeckten Brustwarzen. Der Tigermorph stand gaffend daneben.
Die Füchsin rieb mit den ledrigen Sohlen ihrer Handflächen über das nun hoch aufragende Glied des Pferdes. Sie lächelte noch immer lasziv und leckte sich über die schwarzen Lefzen - jedenfalls glaubte Jack dies erkennen zu können. Ihre Bewegungen waren nicht stetig gleich. Sie beschleunigte den Weg ihrer streichelnden Hand einmal, dann glitt diese wieder langsam über den pinkfarbenen Penis des Pferdes. Sie kontrollierte seine Lust, kontrollierte ihn. Dann ließ sie ihren Kopf leicht vorsenken und leckte langsam über die gesamte Länge des Pferdegliedes.
Jack schloss seine Augen. Flirrende Bilder schossen durch seinen Kopf. Was ging hier vor? Warum sah er sich dies an? Warum Barns?
Die Füchsin leckte immer gieriger an dem Glied des Pferdes und schien auch die reibenden Bewegungen ihrer Pfote zu beschleunigen. Dann, mit einer fließenden Bewegung, stülpte sie ihr Maul über den Penis des Pferdemorphs. Dessen Orgasmus kam in einer gewaltigen Welle aus Sperma, welches von dem Maul der Füchsin wie Milch getrunken wurde. Aber es war zuviel für sie, die weiße Flüssigkeit quoll an ihren Lippen vorbei und tränkte ihr Gesichtsfell mit dem Liebessaft des Pferdes. Sie sog und sog, die Hände des Pferdes verkrallten sich in ihren Schultern. Sein Kopf ruckte hin und her.
Barns sah die Bilder und verstand sie gleichzeitig nicht. Wie konnte all dies geschehen? Vor ihren eigenen Augen?
Die Füchsin in dem Zimmer molk den Penis des Pferdes wie besessen, war mittlerweile aufgestanden und rieb das starre Glied in Ekstase.
Jack schluckte. All dies war zuviel. Er spürte seine eigene Erregung, konnte sie nicht verhindern.
Die Skunkette hatte den Leopardenmorph unterdessen vollkommen entkleidet und leckte mit ihrer Zunge über den ebenso aus seiner Scheide emporragenden Penis des Dealers. Der Tigermorph stand daneben, seine Hand steckte in seiner geöffneten Hose, rieb an seinem eigenen Glied.
Barns sah ihren Kollegen an. Sein Blick war starr. Sie fragte sich, was sie so an ihm mochte. Sie zeigte es nicht, aber von Anfang an hatte sie ihn gemocht. Vielleicht nicht immer seine Art sich zu geben, aber er war ein ehrlicher Morph, keine Frage. Und er war schön ... ohne es wirklich zu wollen drang sie versehentlich in seinen Geist ein. Seine Gedankenfetzen kollidierten mit ihren eigenen. Bilder zuckten vor ihrem inneren Auge. Sie sah fellbedeckte, keuchende Körper. Erregung. Ekstase. Ihn. Sich selbst.
Mit einem Keuchen wand sie sich ab, versuchte ihren Geist von dem seinem zu trennen. Ihr fehlte die Konzentration. Langsam spürte sie ihre Scheide feucht werden. Ihre eigene Erregung stieg plötzlich ins Unermessliche. Er war so schön...
Die Füchsin war nun mit dem Saugen an dem Pferdeglied fertig und hatte sich mit ihrem Rücken auf den Tisch gelegt, ihre Beine gespreizt. Ihre feuchte Vagina ließ den Pferdemorph in Aktion treten. Er nahm seinen Penis in eine Hand, fasste die Füchsin mit der anderen und schob sein Glied langsam in sie. Sehr langsam, da sich ihre Scheide erst seinem mächtigen Penis anpassen musste. Sie warf ihren Kopf in Ekstase hin und her.
Jacks Erregung wurde immer akuter, sein aus seiner eigenen Hautscheide heraustretender Penis hatte seine Kleidung schon ausgebeult, sein Mantel verbarg diese Tatsache aber noch. Er schluckte hart, seine Finger suchten blindlings auf dem Armaturenbrett nach Zigaretten.
Sie trafen auf die Finger Barns, welche nach dem Monitor greifen wollte.
Sie blickten sich an - ihre Blicke trafen einander, Lust sprang zwischen ihnen über.
Jack sah seine Kollegin. Sie war so schön, so jung. Intelligent und Ehrlich. Allein...
Barns sah Jack an. Ein erfahrener Wolf. Stark. Wild. Traurig und Allein...
Sekundenlang schauten sie sich nur in die Augen.
"Jack," begehrte Barns. Ihre Stimme vibrierte. Ihre Gedankenverbindung verebbte plötzlich im Nichts. Trotzdem endeten ihre Gefühle für ihn nicht. Sie musste sich eingestehen ihn zu lieben. Seit dem ersten Tag. Sie wollte ihn. Jetzt.
Jack blickte seine Kollegin an, deren Augen aufreizend funkelten. Ihre Hand hatte die seine fest umschlossen. Ihr Fell war so weich.
Sie streckte ihre freie Hand langsam nach ihm aus, tastete über seinen Mantel. Dann lächelte sie, leckte sich über ihre schwarzen Lefzen.
Jack atmete schneller als sich Barns füchsische Hand in seinen Mantel schob und über seine Hose tastete.
"Barns," begann er langsam, nahezu verstört.
"Jaime," unterbrach sie ihn, "einfach Jaime."
Ihre Hand fand seinen Hosenstall, öffnete den Reißverschluss langsam und gemächlich. Ihre Augen hatten sich in den seinen festgesaugt.
Dann berührte ihre Hand seinen erigierenden Penis.
Jacks Maul öffnete sich angesichts dieser so unglaublich sanften Bewegung, sein Herz schlug schneller als es jemals geschlagen hatte. Sein Atem ging schnell.
Barns, Jaime, ließ ihre mit schwarzem Fell bedeckten Finger langsam über sein Glied gleiten, liebkoste ihn mit aller Ruhe der Welt.
Jack hätte sich nicht wehren können, selbst wenn er es gewollt hätte. Seine so lange vergessenen Gefühle erwachten zu neuem Leben - erwachten nach so langer Zeit des Alleinseins. Diese Füchsin entfachte ein Feuer in seinem Herzen, welches seinen gesamten Körper erfasste.
Niemand der beiden Cops achtete nach auf den Monitor. In dem Hotelzimmer war mittlerweile eine regelrechte Orgie ausgebrochen und alle Anwesenden fielen gegenseitig über sich her.
"Detective Jack Douglas," flüsterte Jaime, während ihre Hand weiter sein hartes Glied streichelte, "Jack. Wie lange ist es her seit dem du eine Frau bei dir hattest? Wie lange warst du allein?"
Ihre Worte drangen nur langsam in seinen Geist vor, jeder seiner Gedanken war vollends auf ihre Hand und sein Lustepizentrum fixiert.
"Zwei ... zwei Jahre," antwortete Jack langsam.
"Eine schrecklich lange Zeit," säuselte sie.
Jacks Erregung steigerte sich ins Unermessliche, er spürte wie sein Knoten anwuchs. Jaime umschloss ihn mit ihrer Hand, ließ ihren Daumen sanft über sein Glied wandern.
Jack schluckte. Sein Herz pochte rasend schnell. Seine Augen füllten sich mit Tränen.
Jaime lächelte. Sie spürte seine Liebe, hatte es wohl immer gespürt. Sie waren durch den Zufall seiner Versetzung zusammengekommen. Und nun waren sie dabei sich zu binden.
"Jaime," keuchte Jack, sein Maul stand schwer atmend offen.
Ihre Hand rieb nun härter über sein Glied, sandte Lustwellen durch seinen Körper. Die andere Hand löste sich von seiner, welche sie noch immer gedrückt gehalten hatte, und öffnete seinen Mantel weit genug, um seine Hose sehen zu können. Und den Penis, der aus dem Hosenstall in die Höhe ragte, von ihrer anderen Hand umschlossen und liebkost.
Sie lächelte, blickte ihn noch einmal kurz an und senkte ihre Schnauze dann über sein Glied, leckte kurz und spielerisch darüber. Ein Winseln aus Jacks geöffneten Maul war ihre Belohnung. Dann umschloss sie den Penis mit ihrem Maul, ihre Hände umfassten seine Taille. Ihre Zunge leckte über das Glied, ihre schwarzen Lefzen saugten daran.
Jacks Hände umfassten Jaimes füchsischen Kopf und strichen durch ihre langen Haare, streichelten die spitzen Ohren. Er fühlte ihren Körper, spürte ihre eigene Lust.
Behutsam saugte und leckte Jaime, bis Jack plötzlich ein leises Winseln von sich gab, seine Pfoten in ihren Haaren verkrallte und sich vollkommen gehen lies. Sein Penis ergoss sich in ihr Maul, füllte es mit warmem Sperma. Sie schluckte, genoss den Geschmack des Wolfes und saugte das Glied bis zum letzten Tropfen aus.
Jack streichelte über die Schultern seiner Geliebten. Sein Körper schien vor Freude zu singen, sein Blut pulsierte wie wild durch seine Adern. Er lebte wieder. Diese Füchsin hatte seine Lebensfreude entfacht, die er vor zwei Jahren verloren hatte!
Die beiden knurrten vor Lust, Jaime säuberte seinen Penis mit ihrer Zunge, er begann ihr dunkles Hemd nach oben zu ziehen, ihr rot-weißes Fell war darunter zu erkennen. Er lächelte. Seine Erregung war nicht etwa verschwunden, sie hatte eher ein neues Plateau erreicht, welches ihm nur noch mehr Lust versprach. Er erkannte ihre vollen Brüste, erahnte die warme Feuchtigkeit ihrer Scheide.
"Warte...," sagte Jaime langsam, ihr Blick war über den Monitor gewandert, hatte etwas Unglaubliches gesehen.
Jack blickte langsam von ihr weg, wollte etwas sagen, aber seine Worte blieben noch in seiner Kehle stecken.
Das Hotelzimmer war zu einem Ort des Todes geworden, der Tiger- und der Pferdemorph lagen bewegungslos am Boden, gerade legte die Füchsin mit einer schallgedämpften Waffe auf den Leoparden an. Die Skunkette beförderte eine ebensolche Waffe aus ihrer am Boden liegenden Kutte und zielte damit auf die beiden Körper am Boden, ließ mehrere Kugeln in diese einschlagen. Die Füchsin schien etwas zu sagen, der noch immer nackte und erregte Leopardenmorph blickte sie nur angsterfüllt an.
"Mein Gott," presste Jaime heraus.
Die Füchsin drückte den Abzug ihrer Waffe mehrere Male durch und der Leopard sank tödlich getroffen zu Boden. Dann griffen die beiden Weibchen nach ihren Kutten und legten sie wieder an, versteckten die Waffen in vormals versteckten Halftern.
"Das kann doch nicht sein!" Jaimes Stimme zitterte. Noch niemals hatte sie einen Mord mit ihren eigenen Augen gesehen.
Dann wehte plötzlich ein eiskalter Wind in das Auto als Jack seine Tür aufriss und zum Heck des Wagens lief. Jaime blickte ihm nach, öffnete ihre eigene Tür und betätigte einen Hebel, um den Kofferraum zu öffnen.
Jack griff nach dem an der Seite des Kofferraumes angebrachten Gewehr und steckte sich eine Pistole in einer seiner Manteltaschen. Seine Hose hatte er wieder geschlossen, seine Erregung war der Wut über seine Unachtsamkeit gewichen.
Jaime erschien an seiner Seite und blickte ihn sorgenvoll an.
"Was hast du vor?" In ihrer Frage schwang Furcht mit.
"Ich werde mir diese kuttentragenden Mörder schnappen," erwiderte Jack.
"Ich komme mit," Jaime versuchte kläglich mutig zu klingen.
"Nein," eine seiner kraftvollen Pfoten legte sich auf ihre Schulter. "Du bist nicht erfahren genug. Observation ist eine Sache, dies hier eine andere. Bleib hier, rufe nach Verstärkung. Erzähle denen, was passiert ist."
Er blickte tief in ihre Augen. "Ich will nicht, dass du verletzt wirst..."
Ihr Blick senkte sich, ihre Pfoten krallten sich in seinen Mantel.
Dann ließ sie ihn gehen.

*

Jack musste einige Meter laufen um zu dem Hotel zu gelangen, sie hatten den Wagen in einer sicheren Entfernung geparkt.
Er passierte vollgestopfte Mülleimer und dampfende Gullideckel. Die Stille der Nacht war bedrückend, noch immer spürte er Jaimes Zunge an seinem Glied. Er versuchte ihr Bild aus seinem Kopf zu vertreiben, konnte es aber nicht. Er liebte sie.
Plötzlich ein Geräusch aus einer Seitengasse nahe des Hotels. Jack wirbelte herum. Seine Augen suchten in dem Halbdunkel nach der Ursache des Geräuschs. Er bemerkte zu spät, dass er nahezu im Offenen stand und fast wäre dies zu seinem Todesurteil geworden.
Eine Kugel jaulte nur Zentimeter an seiner Hüfte vorbei und schlug dumpf in einem geparkten Auto hinter ihm ein. Ein Knurren war aus der Seitengasse zu vernehmen.
Jack sprang mit der Kraft eines Flüchtenden über die Motorhaube des getroffenen Autos und brachte somit Deckung zwischen sich und der Seitengasse. Er hob das Gewehr.
"Polizei, ergeben sie sich!" Seine Stimme hallte in den nächtlichen Strassen gespenstisch wider.
Die direkte Antwort war eine Salve Kugeln, die die Windschutzscheibe und einen Reifen des Autos zerstörten, ihn aber zum Glück verfehlten.
Jack stand blitzschnell auf und feuerte eine Ladung Schrot in die dunkle Gasse, in der er noch immer keine Gestalt ausmachen konnte.
Dann, vollkommen unerwartet, grub sich eine Kugel in seine rechte Kniekehle, warf ihn vor Schmerzen schreiend auf den nassen Asphalt. Er lies sein Gewehr fallen. Ein Angriff von Hinten ... es waren zwei Mörderinnen gewesen!
Unter Schmerzen drehte er seinen Kopf in die Richtung, aus der die Kugel abgefeuert worden sein musste. Aus den Schatten eines abbruchreifen Hauses trat die Skunkette, schien sich aus ihnen zu lösen wie aus öligem Nebel. Sie trug ihre Kutte, hatte aber die Kapuze zurückgezogen, so dass er ihren belustigten Blick auf sich brennen spüren konnte. Sie trat sein Gewehr in die Dunkelheit der Schatten hinter sich.
"Kleiner Cop," begann sie leise zu knurren, "wir haben dich früher erwartet."
Sie richtete den Lauf ihrer schallgedämpften Pistole auf seinen Kopf.
"Wir haben euch schon lange beobachtet, lange bevor wir den schmierigen Dealern einen Besuch abgestattet haben. Sie waren Dreck, sie verdienten zu sterben!"
Jacks Augen füllten sich vor Schmerz mit Tränen. Die Kugel musste mehrere Muskeln zerrissen und mindestens einen Knochen zermalmt haben.
"Sie waren Dreck und wir haben uns um sie gekümmert. Es ist eine Schande, dass du sterben musst, da du unsere Gesichter gesehen hast..."
Sie lächelte bösartig. "Und deine Freundin, diese kleine Schlampe, wird auch sterben."
"NEIN!" Jack schrie seinen Hass und seinen Schmerz heraus, die Skunkette lächelte nur.
"Wir haben uns an ihren Körpern gelabt, ihre Verlogenheit gekostet. Diese Welt verliert nichts durch ihren Tod."
Ihr Finger zuckte leicht, begann den Abzug durchzuziehen. "Wir sind das Heilmittel für das Krebsgeschwür des Bösen..."
Ein Schuss hallte durch die Nacht, Jack schloss krampfhaft seine Augen, spürte das glühende Metallgeschoss schon in seinem Körper.
Aber er wurde nicht getroffen.
Er öffnete seine Augen und starrte auf die Skunkette, die vor ihm auf die Knie fiel. Blut tropfte aus ihrem Maul. Weiteres Blut sprudelte aus einem Einschussloch in ihrer Kutte. Mit einem dumpfen Klatschen landete sie am Boden, ihr Blut vermischte sich mit der dreckigen Straßennässe.
"Jack!"
Es war Jaimes Stimme! Jack versuchte sich aufzurichten, der Schmerz in seinem rechten Bein warf ihn jedoch zurück.
"Jaime, nein, die Gasse...," presste er so laut wie möglich hervor.
Dann ein dumpfer Schuss, ein Schrei. Weiblich. Jaime!
Jack wuchtete sich hoch, ignorierte den sengenden Schmerz in seinem Bein, der sich bereits auf seinen restlichen Körper zu legen begann und stützte sich auf die Motorhaube des Autos, neben dem er gelegen hatte.
Die berobte Füchsin, die zweite Mörderin, war aus der Gasse aufgetaucht und hatte ihre Pistole erhoben. Jaime stand mit dem Gesicht zu ihr, fasste sich an die Taille. Blut klebte an ihren Pfoten, ihre eigene Pistole, mit der sie die Skunkette erschossen hatte, lag neben ihr am Boden. Jaime wimmerte. Dann brach sie seitlich zusammen.
Jacks Augen weiteten sich vor dem Horror der Szene, seine Hand fuhr in die Tasche seines Mantels. Seine Pfote umschloss den Griff seiner Pistole.
Die Füchsin die Jaime erschossen hatte drehte ihren Kopf wie in Zeitlupe auf Jack zu, ihre Schnauze zu einem Knurren verzogen.
Jack riss die Pistole aus seiner Tasche, schrie.
Die Füchsin schwenkte ihre eigene Waffe herum.
Dann hallten Schüsse durch die Nacht.

*

Jack lag am Boden, seine linke Schulter war von zwei Projektilen durchschlagen worden. Sein Blut sprudelte aus ihm hervor, floss über den Asphalt.
Unter dem Auto hindurch konnte er die berobte Füchsin erkennen. Ihr Leiche lag ebenso am Boden, seine Kugel hatte ihren Schädel getroffen - sie war auf der Stelle tot gewesen.
Auch Jaime konnte er erkennen. Sie lag mit dem Gesicht zu ihm am Boden, ihre milchigen Augen auf ihn gerichtet. Ihre Lippen versuchten Worte zu formen, ein dünner Blutfaden rann stattdessen zu Boden.
"Nicht," flüsterte Jack. Sein Bewusstsein schwand im Ansturm seiner körperlichen Schmerzen.
Jaimes Augen schlossen sich langsam, ein Lächeln auf ihren Lippen.
"Nein," presste Jack hervor, "Nein…"
Dann verlöschte sein Bewusstsein im Nichts.
Irgendwo heulten Sirenen, ein Bewohner des Viertels schrie lauthals nach Ruhe.
Dann senkte sich Stille über die Szenerie.

Ende?



Anmerkung von Rash_Ktah: Irgendwie habe ich Gefallen an den Charakteren der Jaime Barns und des Jack Douglas gefunden. Sollte die Geschichte so enden, oder sollte es doch weitergehen? Alle Kritiken oder Vorschläge (und vielleicht sogar Lob?) können an rash_ktah@wolfs-den.de gesandt werden!